Über den Blogger Herr vom Meer

Mann mit Sonnenbrille

Herr vom Meer ist eine Kunstfigur. Sie ist dem Autor dieses Blogs in einigen Dimensionen durchaus ähnlich. Ansonsten ist alles andere mehr oder weniger frei erfunden.

Schon vor geraumer Zeit hat sich Herr vom Meer entschlossen, mit heiterer Gelassenheit durchs Leben zu gehen. Für einen englischen Gentleman alter Schule war es geradezu Pflicht, gelassen auf alle Anforderungen und Herausforderung zu reagieren. Heitere Gelassenheit heißt, das Wesentliche im Blick zu haben und das Wichtige, vom Unwichtigen, dem aufgebauschten oder gehypten sicher zu trennen. Gerade durch Social Media siegt momentan scheinbar die Oberfläche und triumphiert über den Inhalt, dem Kern der Dinge.

Herr vom Meer betrachtet die Welt unvoreingenommen. Er freut sich stets über Neues, wenn es denn wirklich innovativ ist. Er ist auf der Suche nach der Quintessenz des Lebens und hat einen Faible für gute Dinge, die einen besonderen Platz im Leben einnehmen können oder einfach Spaß und Freude bringen.

Herr vom Meer streift durch die Welt. Er nimmt am Leben und dem Zeitgeschehen aktiv mit großem Interesse teil. Doch immer mit einer gewissen Distanziertheit und einem hohen Maß an Unabhängigkeit.

Denn das Leben ist zum Glück eine Stilfrage

Ansonsten ist Herr vom Meer für die Welt des Genusses und Sinne stets offen. Bei einer guten Currywurst, die bekanntlich in Hamburg erfunden wurde, kann er selten Nein sagen. Er freut sich über Craft Beer, Weine von ambitionierten Winzern und kauft mit Vorliebe auf dem Wochenmarkt ein. Lieber gut selbst gekocht, als schlecht und teuer in einem Restaurant gegessen. Seine letzte Tütensuppe hat er vor zwölf Jahren (wirklich aus Verlegenheit) verspeist.  Champagner sollte niemals warm und Espresso keinesfalls kalt werden.

Herr von Meer empfindet Low Cost Airlines als Angriff gegen die Werte der Zivilisation und tritt konsequent für eine kampfradlerfreie Welt ein. Aber, warum sollte man keine frommen Wünsche haben.

Wenn es dem Herr von Meer langweilig wird, was zum Glück selten vorkommt, dann liest er Pressemitteilungen vom ADFC, dem VEBU, dem Bundesverband erneuerbarer Energie (Energie lässt sich nach den Gesetzen der Thermodynamik nicht erneuern) und den vielen anderen Weltverbesserern, die sich im Besitz der Wahrheit wähnen. Wenn doch die Welt bloß so einfach wäre…

Ansonsten tritt Herr vom Meer ganz entschieden für eine Grundgesetzänderung ein. Der HSV, als Bundesliga-Dino, sollte für immer und ewig unabsteigbar werden. Dass er regelmäßig gegen Werder Bremen Spiele versemmelt, ist als Kollateralschaden zu bewerten.

Kooperationen

Das Wort Kooperationen ist für Herrn vom Meer kein Fremdwort, das Widerwillen auslöst. Allerdings hat das Zitat von Groucho Marx. „Es würde mir nicht im Traum einfallen, einem Club beizutreten, der bereit wäre, jemanden wie mich als Mitglied aufzunehmen.“ durchaus seine Berechtigung für Herrn vom Meer.

Wer Interesse hat, der sendet bitte ein E-Mail an :  mail [et] bureau-schmidt.de  dann schaun‘ wir gern ob es passen könnte.