Warum Sie nicht für Champagner Geld aus dem Fenster schmeißen sollten!

Champagnerflaschen in einer Reihe

Champagner vom Discounter – taugt der etwas? Enthüllt: Bei diesen Marken stimmt das Preis-Geschmacksverhältnis

Champagner ist Luxus und Genuss. Champagner war teuer, ist teuer und wird teuer bleiben. Der Grund hierfür ist einfach. Zu einem liegt es an der Herstellung und zu anderem an den strengen gesetzlichen Bestimmungen. Dazu kommen sündhaft teure Weinberge, denn das Weinanbaugebiet ist genau eingegrenzt. Strenge Anbauregeln, teilweise lohnkostenaufwendige Handlese, eine Obergrenze für die Erntemenge, schonende Pressung (begrenzt auch die Menge), der hohe manuelle Aufwand im Keller und die lange Reifezeit sorgen für hohe Qualität, aber immer auch für Knappheit und das hält die Preise bei einem weltweit begehrten Getränk hoch.

Es müssen nicht immer die Edel-Marken sein!

Die gute Nachricht: Ein guter Champagner ist nicht nur eine Frage des Preises und die Champagners der Discounter können durchaus mithalten und im Glas überzeugen. Die Seite vergleich.org hat zwölf beliebteste Champagner Deutschlands mit einem, für den Geldbeutel sehr freundlichen, Ergebnis bewertet.

Champagner Bewertungstabelle

Champagner Bewertungstabelle Quelle: vergleich.org

Gute Qualität bei EDEKA, ALDI und Penny

Ob EDEKA mit Grand Plaisir (Note: 1,7), ALDI Nord mit Veuve Durand (Note 1,8) und Penny mit Comtesse-Louise (Note 1,8). Die Discount Champagner konnten sich schmecken lassen und haben weit teurere Sorten (mehr als 30 Euro pro Flasche) wie Brut Imperial oder Impérial Rose von Moët & Chandon hinter sich gelassen.

Testsieger Dom Périgon Vinate 2006 Brut

Für den Testsieger werden rund 165 Euro pro Flasche fällig. Der besonders mit hoher Qualität überzeugte. Der Pommery Brut Royal (ca. 39 Euro) ist ihm relativ dicht auf den Fersen.

So trinken Sie Champagner oder Sekt richtig:

  • Schnell & kühl!
    Champagner sollte immer schnell, im Idealfall innerhalb von 24 Stunden, getrunken werden. Die optimale Trinktemperatur liegt bei zehn bis zwölf Grad. Konservierung mit einem Silberlöffel im Flaschenhals ist eine urbane Legende!
  • Tageslicht Nein Danke!
    Kaufen Sie nie eine Flasche die ein paar Tage Sonnen- oder Tageslicht abbekommen hat. Wenn Champagner mit Tageslicht in Berührung kommt, dann entwickelt er den Lichtgeschmack, ein  unangenehmes ranzig-käsiges Fehlaroma
  • Volle Gläser sind was für Banusen!
    Ein Champagner- oder Sektglas ist dünnwandig. Maximal wird es zu einem Drittel gefüllt. Dafür wird häufiger nachgefüllt. So ist der Glasinhalt kühler und die kostbaren feinen Perlen bleiben besser erhalten.
    Sektschalen, der Hit in den 1960er und 1970er Jahren, sollten sie meiden. Hier perlt der Sekt und Champagner zu schnell aus.

Interessante Alternativen zum Champagner

Es gibt gute Alternativen zum Champagner. Aus Frankreich wäre es der Crémant, den es in exzellten Qualitäten gibt. Spanien punktet mit dem Cava aus Katalonien. Die Herstellung ähnelt dem Champagner und Crémants. Auch deutsche Winzersekte mit Flaschengärung brauchen sich geschmacklich nicht verstecken und überzeugen. Ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis zeichnet die Champagneralternativen aus.

Schnäppchen im Web – Finger weg!

Es gibt jede Menge clevere Leute, die machen tolle Käufe bei Ebay & Co. Lassen Sie ihre Finger davon. Vermeintliche Edelware, wie Jahrgangs Champagner zum Discountpreis, wird nicht über dubiose Vertriebswege unter Marktpreis gehandelt. Dank des Digitaldrucks ist heute jedes Etikett ganz schnell gefälscht und aufgeklebt. Der Inhalt ist i.d.R. weit überteuert oder minderwertig.

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